Internationale Tagung für Geistiges Heilen
vom 20. - 23. September 2001 in Berlin

Eine ganzheitliche Konferenz, die Liebe und das Geld.

Veröffentlicht - gekürzt - in der Zeitschrift SEIN, 12/2001
unter dem Titel:
"Erfahrungsbericht über eine ganzheitliche Konferenz"

von Carla Angeloni M. A.

Eine Internationale Konferenz für Geistiges Heilen hat vom Donnerstag, den 20.09 bis Sonntag, den 23.09 im Französischen Dom am Gendarmenmarkt stattgefunden.

Die Veranstaltung wurde vom "Lebensbaum e.V." in Marquardt (bei Berlin), unter der Leitung von Frau Dr. med. Dorothea von Stumpfeldt und Anne Söller realisiert.

Eine internationale Gruppe von hochbegabten - und größtenteils auch akademisch gebildeten - Heilern (Ärzte, Psychologen, Heilpraktiker etc.) aus sieben Ländern haben zusammen mit ungefähr 150 interessierten Teilnehmern eine der großartigsten und erfolgreichsten Veranstaltungen zustande gebracht. Das hat als Ergebnis zu einer tiefen, unglaublichen "Gruppenheilung" geführt: was für ein "Zufall", dass der Termin dieser längst im voraus geplanten Konferenz gerade jetzt fiel!

Am Donnerstag Abend fand die offizielle Eröffnung statt. Moderiert von Imke Mieth haben die Podiumsteilnehmer über ihren beruflichen und persönlichen Lebensweg berichtet und hervorgehoben, unter welchen Umständen sie ihre speziellen Heilungsfähigkeiten erworben haben: es war meistens durch merkwürdige "Unfälle und Zufälle", denen ein intensives Selbststudium und ernsthaften, persönlichen Einsatz folgten. Erörtert wurde auch der aktuelle Stand bezüglich der Anerkennung von alternativen und spirituellen Heilungsmethoden seitens staatlicher und etablierter wissenschaftlicher Institutionen in ihren jeweiligen Ländern. Es zeichnet sich ein erfreulicher Trend zu immer wachsender Offenheit und Akzeptanz bei der Allgemeinheit und zunehmender Kooperation zwischen den Vertretern der verschiedenen Gesundheitsbereichen.

Dr. Brenda Davis konnte leider nur am Eröffnungstag anwesend sein, weil sie am nächsten Tag einen Workshop in England halten und danach in die USA zurückkehren mußte. Mit ihrer ansteckenden Lebensfreude und Warmherzlichkeit, lud sie unter anderem die Teilnehmer ein, für die aktuelle Situation auf dem Planeten und für den Weltfrieden gemeinsam zu beten.

Beatrice Anderegg aus Basel, Ehefrau eines Pastors, berichtete, daß ihre Kirche dort an regelmäßigen Tage für alle Menschen, die Heilung suchen, geöffnet ist. Es wird dort durch Gebet und Handauflegen geheilt.

Aldo Berti aus Hamburg, geboren in Deutschland von italienischen Eltern, war früher Opernsänger. Es war fast Zufall, berichtete er, dass er einmal durch Handauflegen einen Krebskranken Menschen geheilt hatte, worüber er sich selbst gewundert hatte. Um weiterhin Menschen ungehindert heilen zu dürfen, hat er eine Heilpraktikerausbildung absolviert, denn: "...in Deutschland ist es gesetzlich verboten, die Hand auf jemanden zu legen und zu heilen, wenn man keine anerkannte Ausbildung hat". Heute arbeitet er mit Ärzten zusammen und heilt sogar austherapierte Menschen! Aldo Berti behauptet, dass er als Heiler nur den Impuls gibt, wobei sein "Ich" während der Behandlung sich zurückzieht und der "kranke" Mensch sich dann von selbst heilt, bzw. von "Gott" geheilt wird.

Es herrschte Einheit darüber, dass grundsätzlich jeder Mensch die Fähigkeit hat, andere zu heilen, und dass die positive Wirkung auf Gegenseitigkeit beruht, das heißt, Heiler und Heilungssucher stehen auf der gleichen Stufe und heilen sich gegenseitig.

Unter den Podiumsteilnehmern bei der Eröffnungsveranstaltung waren auch Dr. Jordan Weiss aus den USA, Dr. Elisabeth Nottale aus Frankreich, Dr. Viktor Zyganow aus Russland, Dr. Ronen Basu aus England (geb. in India) und viele andere Heiler aus dem deutschen Sprachraum.

Am Freitag und Samstag wurden dann täglich vierzehn und am Sonntag sieben unterschiedlichen Workshops in mehreren Räumen angeboten (zusammen 35 Workshops an drei Tagen!). Die Teilnehmer haben mit Meditation und Gesang gemeinsam den Tag begonnen und sich abends wieder versammelt, um ihre Erfahrungen in den Workshops auszutauschen. Morgens und abends hat Frau Renate Krienitz mit indischer Musik und wahrlich "himmlischen" Gesängen die Gemeinschaft erfreut.

Bei der reichen Vielfalt der angebotenen Workshops, die zeitlich parallel abgehalten wurden, war es unmöglich überall teilzunehmen, so war jeder dankbar zu hören, was woanders stattgefunden hatte.

Der russische Arzt Dr.Viktor Zyganow soll Methoden zur Klärung von Störfeldern erklärt haben und unter anderem gemeint, daß der Gendarmenmarkt ein Ort der Kraft sei.

Persönlich habe ich an den Workshop von Aldo Berti "Geistiges Heilen - Bioenergetische Medizin" mit ungefähr zwanzig Personen teilgenommen. Selten habe ich einen so authentischen, wahrhaftigen und absolut professionellen Heiler erlebt, der allein durch seine charismatische Gegenwart alle guten Geister im Herzen, Seele und Körper wachruft.

Bei dem Workshop von Andrea Zellermeyer "Master Angel Work" wurde mit den Energien von Metatron, dem "Meister-Engel" kraftvoll und radikal die blockierenden Verhaltensmuster aufgelöst, die im zellulären Gedächtnis des menschlichen Körpers im Laufe der Zeit - vielleicht auch in früheren Leben - gespeichert wurden. Andrea Zellermeyer erklärt zunächst in wenigen aber aussagekräftigen Sätzen die Struktur der Muster (z.B. Opfer-Verfolger-Retter-Helfer) und channelt dann mit tiefen Tönen und Handbewegungen, bzw. mit ihrem Körper, heilende Energie. Die Wirkung ist unmittelbar zu spüren. Meinerseits: ewige Dankbarkeit für diese unglaublichen Erfahrung!

Bei Frau Dr. Dorothea von Stumpfeldt habe ich zum ersten mal die Arbeit des Krankheits- und Familienaufstellens - mehr oder weniger als Zuschauerin - kennengelernt und war sehr beeindruckt von den starken Emotionen der "aufgestellten Familiengruppe" und von der Art und Weise wie die Betroffenen "erlöst" wurden.

Frau Dr. Dorothea von Stumpfeldt beeindruckt nicht nur durch ihre professionelle Arbeitsweise, sondern vor allem durch ihre vorbildliche Souveränität und menschliche Anteilnahme.

Gut an der gesamten Konferenz fand ich auch die Wahl des Ortes, nämlich der Französische Dom am Gendarmenmarkt, Mitten in der Stadt, in der Öffentlichkeit und nicht versteckt in irgendeinem Hinterhof, sowie die Vielfalt der Angeboten, die Mischung von akademisch und nicht akademisch gebildeten Menschen, den hohen Grad von gegenseitigem Respekt im Allgemeinem. Seit langem ist in aller Münde die Rede von "Ganzheitlichkeit", und sehr oft haben Menschen sich in diesem Sinn bemüht; bei einer solchen harmonischen Mischung, ist die Konferenz auch in dieser Hinsicht ein gelungenes Beispiel.

Dieses große Ereignis wurde von niemandem sponsorisiert, es kam zustande durch den selbstlosen und hingebungsvollen Einsatz einiger Vorstands- und Vereinsmitglieder und durch den Verzicht der Heiler auf ihr Honorar. Bei einer Tagungsgebühr von 250,- DM für die gesamte Dauer und 90,- DM für einen Tag, lag der Preis unter dem Durchschnitt ähnlicher Veranstaltungen. Wer kein Geld hatte konnte sich als Helfer nützlich machen und gratis voll teilnehmen. Somit stand die Konferenz wirklich jedem interessierten Mensch offen.

Gewiss gibt es ein ständiges und reichliches Angebot an Workshops und ähnlichen Aktivitäten im alternativen und spirituellen Bereich, doch aufgrund der noch bestehenden Wirtschaftskrise fällt allzu oft der Erfolg der Veranstaltungen wegen mangelnder Teilnehmerzahl für alle Beteiligten mäßig aus. Einerseits sind professionelle Anbieter darauf angewiesen, Geld für ihre Leistungen zu verlangen, denn sie können schwerlich einen anderen lukrativen Beruf nebenbei ausüben; andererseits sind viele aufrichtig strebenden Menschen nicht in der Lage, die Teilnahmegebühr zu bezahlen. Frau Anne Söller und dem Verein "Lebensbaum e.V." ist es in dieser Hinsicht gelungen eine vorbildliche Lösung zu finden, eben das Angebot von ehrenamtlicher Mitarbeit gegen kostenlose Teilnahme. Dabei wurde nicht nur dem altbekannten Prinzip "Leistung und Gegenleistung" entsprochen, sondern auch bewirkt, dass "Geschenke" mindestens genauso wie bezahlte Güter geschätzt wurden und mehr noch, dass die Würde und die Heiligkeit jeder Mensch, jenseits seiner momentanen finanziellen Lage, aufrecht erhalten blieb.

Der wesentliche Faktor jedoch, der den Erfolg der Konferenz meiner Meinung nach bestimmt hat, ist schwer in Worte zu fassen: es war die aufrichtige und selbstlose Liebe der Veranstalter. Liebe ist leise, unsichtbar, Liebe ist "Güte in Aktion", habe ich irgendwo mal gelesen und bei der Konferenz selbst erlebt. Liebe ist jene Intelligenz des Herzens, die leider oft von der Intelligenz des Kopfes (sprich: Gedanken, Wörter und äußere Aktivität) schmerzlich verdrängt wird....

Und diese Handvoll von Menschen, nämlich die Mitglieder des Vereins "Lebensbaum e.V.", haben deshalb auch keine allzu auffällige und kostspielige Werbung gebraucht, um solchen Erfolg zu haben. Es sind Menschen, die immer noch in derselben inneren Haltung agieren und schweigen und mich persönlich deshalb veranlassen durch diese Zeilen auf sie aufmerksam zu machen.

Die mutige Idee dieser Konferenz stammt ursprünglich von Frau Dr. Dorothea von Stumpfeldt. Das Konzept wurde dann in intensiver Zusammenarbeit mit Anne Söller gestaltet und später auch mit Imke Mieth.

Vertrauen und Hoffnung waren ihre ständige Begleiter in den vielen Monaten der Vorbereitung, eine aufgrund des unsicheren Ausgangs besonders herausfordernden Zeit, wie sie selber behaupten.

Sowohl persönlich als auch stellvertretend für viele andere Teilnehmer, möchte ich meine tiefempfundene Dankbarkeit ausdrücken für diese außergewöhnlichen "Gruppen-Heilung" mit vielen Tränen der Freude für so viele Menschen hier in der Mitte unserer Stadt.

Carla Angeloni, M.A.

Aufgrund des Erfolges haben Veranstalter und Teilnehmer gemeinsam beschlossen, eine Fortsetzung (nicht Wiederholung!) zu organisieren. Die 2. Internationale Konferenz für Geistiges Heilen wird vom 27.-29.09.2002 stattfinden.

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Update: 05.04. 04
www.heilertagung.de