Internationale Heilertagung
vom 22. - 24. September 2005 in Berlin

Auf das Herz der Erde hören: der TARA-Process

In unserer lauten Alltagswelt ist es eher schwierig, einen Zugang zum Seinszustand der Stille zu finden. Dr. Beatrix Pfleiderer entwickelte den TARA-Process, in dem Dreamtime - ein Zustand der Stille - eine besondere Rolle spielt. Sie stellt diese körpertherapeutische Arbeit selbst vor

Von Dr. Beatrix Pfleiderer

Das Leben geht zu schnell. die Zeit rast, kaum bleibt eine Pause zum Verschnaufen, in der wir das oft erbarmungslose Korsett der linearen Zeit verlassen und uns in Dreamtime begeben können. Dreamtime ist der Zustand in dem die Zeit still bleibt, in der Heilung stattfinden kann, weil die Energien der Schöpfung fühlbar und wirksam werden. Rhythmisch wie der Atem richtet man sich zwischen Father Sky und Mother Earth aus. In traditionellen Gesellschaften weiß man das und pflegt es auch.

Welchen Zugang haben wir zur Dreamtime?

Es ist ganz einfach: Unsere Zellen wissen es und wir können uns Techniken aneignen, die uns das Erinnern leicht macht. Der TARA-Process - eine Form der Körperpsychotherapie - ist ein solcher Erfahrungsweg. Er bezieht das Wissen um die sieben Hauptchakren ein, die in der asiatischen Medizin als lebende Wesen verstanden werden. Sie besitzen eine eigene Intelligenz und wissen mehr über unsere Lebensthemen und Geschichten als wir selbst. Darüber hinaus stehen sie in wesentlichem Zusammenhang mit unseren Körperdrüsen und können in einem optimal schwingenden Zustand deren Funktionen begünstigen. Gleichzeitig verbinden sie unsere innere mit der äusseren Welt und ermöglichen vollkommene Kommunikation, jenseits von Worten.

Wie eröffnen wir uns das Wissen der Chakren?

Der TARA-Process erweckt die Chakra-Energien, eine nach der anderen. Die erste Energie ist das Wurzelchakra: es verbindet uns mit der Erde und beinhaltet das Vertrauen zu uns selbst. Wenn es sich öffnet, fühlt man sich in wunderbarster Entspannung und Entfaltung. Fast wie bei einem Glas Wein. nur das man den Wein nicht braucht. Das Sakralchakra ist der Ort unserer Gefühle. der Ort der Ozeane und Flüsse in uns, der persönlichen Liebe. Die Arbeit mit diesem Chakra zeigt uns jene Stürme, die Kultur, Erziehung, Beziehungen und Leben in uns hinterlassen haben.
Die dritte Energie ist unser Zentrum der Kraft: der Solar Plexus. Er ist der Hauptbahnhof unserer Chakren. Umschlagsplatz der Wünsche und Triebe. Das vierte Chakra, das Herzzentrum, ist der Ort des Buddha in uns. Während die unteren drei Chakren Erde, Wasser und Feuer oder Vertrauen, Gefühl und Willen - unser Überleben - sichern, tritt hier der universelle Gedanke in Kraft. Wir sind jenseits von Raum und Zeit. Zeit wird hier zu bedingungsloser Liebe. Das fünfte Chakra ist das Kehlkopfchakra, der Ort der persönlichen Wahrheit, die es gegen die kulturellen Gepflogenheiten der Umgebung durchzusetzen gilt. Dort ist der Seelenwunsch für unser Leben formuliert. Das dritte Auge ermöglicht, wenn es wach und aktiv geworden ist, ein "hörendes" Sehen. Es ist das sechste Chakra. Das Kronenchakra schließlich ist der Ort des Gebets, der Stille in der Gott lebt. Die Erd-Göttinnen-Ausrichtung findet hier ihre Vollendung.

Unterstützend für den TARA-Process ist die Verbindung mit den liebevoll tragenden Energien des Herzens der Erde und des Höheren Selbst über unseren rhythmischen Atem. Allem was sich während der Erfahrungsübungen zeigen möchte gewähren wir genügend Raum, Zeit und Leben, denn jede verwundungsbedingte Blockade lebte ohnehin zu lange in der Unterdrückung. Sanft und nachhaltig kann der TARA-Process die Spuren auflösen, die sich als Blockaden, Behinderungen und Schmerzen in ihnen niedergeschlagen haben. Ziel ist, den Chakren durch Schwingungsoptimierung zu einer lebenden Verbindung in uns und zwischen Innen- und Aussenwelt zu verhelfen. Dann brauchen wir der Dreamtime nicht mehr gehetzt in speziellen Aktivitäten einen Platz einräumen, denn wir haben sie als ursprüngliche und stets präsente Qualität wiedergewonnen.

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Letztes Update: 10.10.2005
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