Internationale Heilertagung
vom 21. - 23. September 2006 in Berlin

Klang-Meditationstherapie

Von SAYO

"Heilung durch Klänge"

Wenn die Welt durch Klang erschaffen worden ist, wie es in der ganzen Welt Mythen erzählen; alles im Universum schwingt, also auch der menschliche Körper, dann ist auch Heilung durch Klänge möglich. Alle Organe, Knochen, Gewebe und sonstige Körperbereiche besitzen eine ihnen eigene gesunde Resonanzfrequenz. Wenn diese Frequenz sich verändert, gerät dieser Bereich des Körpers aus der Harmonie - die Folge: er wird krank.

Klänge als Quelle der Lebensenergie wiederzuerkennen ist das eigentliche Ziel der Klangtherapie. Hier geht es darum, die Klangschwingung in die Resonanzräume des eigenen Körpers aufzunehmen und die Durchlässigkeit des Körpers zu spüren, und sich dadurch der Undurchlässigkeit, die sich in Form von innerer Anspannung oder konkreten örtlichen Blockaden darstellt, bewußter zu werden. Deshalb heilt Klangtherapie auch zahllose körperliche und psychische Störungen. Durch die Energie des Lauschens werden die selbstheilenden Kräfte unserer Körper aktiviert.

Mit dem Bild des Körpers als ein komplexes, ineinandergreifendes System sollte lediglich deutlich gemacht werden, daß nicht immer jede Krankheit nur eine Ursache und jedes Medikament nur eine Wirkung haben muß. Die Homöopathie zeigt deutlich, daß die Wirkung eines bestimmten Medikamentes immer an der Stelle im Körper zutage tritt, wo dies am notwendigsten ist. So kann das gleiche Medikament bei verschiedenen erkrankten Organen eine heilende Wirkung haben.

Ein Vergleich der Klangtherapie mit der Homöopathie fördert überraschende Paralellen zutage. In der Homöopathie sind es die oft hochpotentierten Spuren eines Similums, bei der Heilung mit Klängen sind es die Klänge selbst, die durch eine subtile Sinnesberührung Körper und Geist zu einer umfassenden Veränderung stimulieren. Beide Methoden beruhen darauf, den Körper durch eine geeignete Anregung in seiner Selbstheilungskraft zu stimulieren und zu unterstützen.

Klangtherapie ist kein Medikament, daß nur einen Bereich berührt. Sie ist vielmehr eine solche ganzheitliche Methode, die dem Körper hilft, sich selbst zu regenerieren; sie ist einfach und unkompliziert im Gebrauch, bisher hat es noch keine Komplikationen oder Schwierigkeiten gegeben.

Gongs werden häufig in der Musiktherapie, Klangtherapie und Meditation eingesetzt.

Gong... dieses Wort stammt von der Insel Java und beschreibt einfach nur den Klang. Seit etwa 3500 Jahren gibt es Gongs auf der Welt. Von Java aus verbreitete sich der Gong nach Thailand, Burma, Laos, Kambodscha, Vietnam und China, wo man aber eine andere Art von Gong, Tam--Tam genannt, herstellt. Dieser verbreitete sich dann nach Japan und Korea.

Ursprünglich haben die Javaner den Gong zur Meditation angewandt: Der Gongspieler spielt, hört konzentriert dem Ton zu und meditiert, läßt die Gedanken ruhig werden, ohne ständig zu interpretieren. Mit der wiedergefundenen Stille lassen sich dann ganz die Klangschwingungen in die Resonanzräume des eigenen 'Körpers aufnehmen, die Durchlässigkeit des Körpers wird wieder erspürbar, und dadurch kann die gestaute Energie in einzelnen Körperregionen gelöst werden, damit sich Körper, Geist und Seele wieder in Harmonie befinden.

Der Gong als Instrument hat einen großen Vorteil: Jeder kann sofort darauf spielen oder mit ihm umgehen. Es braucht keine besonderen Vorkenntnisse dazu. Mit dem Gong kann man sowohl Gefühle ausdrücken als auch hervorrufen. Im Umgang mit ihm läßt sich leicht wieder lernen, mit sich und seiner Umwelt liebevoller umzugehen. Besonders eignen sich dazu diese großen Gongs. Je größer ein Gong desto tiefer der Klang und desto mehr Frequenzen und Resonanzen werden erzeugt. Wenn man ihnen Klänge entlockt, werden Millionen Frequenzen (Wellen) gleichzeitig erzeugt. Diese Frequenzen helfen, Energieblockaden in unserem Körper aufzulösen.

Die Kunst mit dem Gong umzugehen

"Man sei achtsam, aufmerksam und liebevoll, wenn man den Gong zum Erklingen bringt. Nimm die Klänge und Schwingungen des Gongs mit dem Körper wahr, laß den Atem ruhig fließen und schwing mit dem verklingenden Ton in die Stille hinein. Wichtig dabei ist es, nicht zu interpretieren, ist der Klang nun schön oder nicht schön, oder zu laut oder zu leise, es gilt: Einfach zu hören und loszulassen.

Das Hören beginnt mit dem Schweigen (in der "Stille"). Niemand kann Klänge so hören, daß er sie als wahre Natur der Welt erfährt, wenn er nicht gelernt hat, Stille zu hören und Stille zu erfahren. Meditierende verwenden ihr ganzes Leben daran und haben dadurch ein erfüllteres, wacheres, reicheres und glückliches Leben gefunden.

SAYO

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Letztes Update: 12.06.2007
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